14:09 Uhr, 23.03.2009

Tag des Wassers

Hat es einer gemerkt? Ich jedenfalls erfuhr auch erst am Abend in den Nachrichten das am 22.03.2009, also am Sonntag, eben der Tag des Wassers war.

Dabei fällt mir aber ein, dass ich ebenfalls in der letzten Woche, ich glaube es war auf Phönix, einen Bericht über Wasser gesehen habe. Leider bin ich da nur beim Zappen hängen geblieben und am Ende erst gemerkt, das ich vieles verpasst habe. Doch auch schon der Rest war für mich mehr als interessant. Denn wer wusste denn schon, dass man Salzwasser zum brennen bringen kann? Dazu muss man es nur mit Radiowellen bestrahlen und dann anzünden. Warum das so ist, weiss die Wissenschaft bis heute noch nicht. Aber es funktioniert.

Eine andere Geschichte war die, dass man zwei Bechergläser mit bis zu Nahe dem Rand (vielleicht 3 cm Abstand dazu) mit Wasser gefüllt und in jedes der Gläser einen Pol eingebracht hat. Diese Pole wurden mit Hochspannung versehen und dann geschah etwas äusserst merkwürdiges: Das Wasser kroch in einem dünnen Faden an beiden Gläsern nach oben und der geringe Abstand, wenige Millimeter, wurde vom Wasser überbrückt. Ging man nun hin und zog die Gläser bis zu 2 cm auseinander, so blieb die Brücke stabil. Und nach 2 Minuten brach die Brücke wieder zusammen egal welcher Abstand zwischen den Gläsern bestand. Die Wissenschaftler haben danach, in einem weiteren Versuch, jeweils einen roten und einen blauen Filter hinter den Gläsern "in Stellung" gebracht. Da konnte man sehen, dass sich auf der rechten, roten, Filterseite das Wasser blau schimmerte. Und umgedreht bei blau erschien in der Wasserbrücke das rote Farbsignal. Auch dafür gab es KEINE Erklärung. Man weiss nur, das es funktioniert und wiederholbar ist.

Ein anderes Experiment ging so: Einfaches Wasser aus der Leitung wurde in ein Gefäß gegeben. Danach wurde eine Bartnelke im Wasser untergetaucht. Die Bartnelke wurde wieder entfernt und der Wissenschaftler nahm einen Tropfen Wasser aus diesem Gefäß und brachte diesen unter ein "Dunkelmikroskop" (ob das richtig von mir verstanden wurde weiss ich leider nicht mehr. Kann also auch anders geheissen haben). Dort wurde der Tropfen verdunstet und aus dem Rest, der übrigblieb, war deutlich die Abbildung der Bartnelkenblüte zu sehen. Die Versuche wurden auch mit Tulpen, Lilien oder Rosen unternommen. Jedesmal war danach ein Abbild der Blume im Mikroskop sichtbar. Warum und wieso, ist wieder mal nicht bekannt.

Noch ein Phänome gefällig? Nun, das basiert auf der Erkenntnis eines Schweizer's der die These aufgestellt hat, dass man so belebtes Wasser nur in die Nähe von unbelebten bringen müsse und schon würden sich die Eigenschaften übertragen. Das Ganze ist unter dem Namen Gander-Filter sogar käuflich zu erwerben. Dass das funktioniert, zeigte der Bericht ebenfalls. Eine Firma mit hohem Wasserverbraucht bekam Probleme mit den Rohren. Diese waren innen stark mit Eisen befallen und auch der Kalk sorgte für sein übrigeres. Alle anderen Maßnahmen um das Problem dauerhaft zu beseitigen waren fehl geschlagen. Die Wasserproben enthielten etwa 27mg Eisen. Nach dem Einbau der Gander-Filter sang der Eisenwert auf 0,07 mg! Warum? Das weiss die Wissenschaft auch noch nicht.

Was habe ich daraus gelernt? Wasser ist nicht gleich Wasser und es muss noch viel mehr darüber geforscht werden, um diesem, von uns allen als selbstverständlich hingenommenen Wasser, die letzten Geheimnisse entrissen werden können.

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