11:47 Uhr, 05.03.2009

Eingestürztes Stadtarchiv in Köln...

... beschäftigt mich als Kölner natürlich sehr.

Bis heute früh hat man sich vordringlich bemüht das Gelände zu sichern und mit 1700 Kubikmetern Beton zu verfestigen. Zeitgleich hat man begonnen den Trümmerhaufen mit einer Plane abzudecken damit kein Regen, der pünklich heute früh einsetzte, an die unschätzbaren Dokumente kommen soll. Dazu hat die Feuerwehr Tauchpumpen in Stellung gebracht die das Grundwasser niedrig halten sollen, denn die in vielen Bildern sichbare blaue Rohrleitung ist ebenfalls an Pumpen angeschlossen die das Grundwasser niedrig halten sollten. Wie man ebenfalls in den Fernsehbildern sehen kann, ist diese Leitung mit eingeknickt und demnach vermutlich unbrauchbar. Leider habe ich nicht die Animation gefunden, die zeigt, wie die Wand des Stadtbahntunnels eingbrochen ist und dadurch dem Archiv den Boden unter den Füssen weg gezogen hat. http://tinyurl.com/cb5xsa zeigt ein anderes Bild wo aber im Prinzip das gleiche sich abspielt, wie eben geschidert. Und wo ich da gerde beim Stadtbahntunnel bin: Wo sind die Arbeiter die das schlimmste an diesem Drama verhindert haben? Sind diese Mundtod gemacht worden? Warum hat kein Reporter bisher diese Männer befragt (befragen können)?

In der Nacht sind weiterhin Dokument gerettet worden. Laut Sprecher unschätzbar kostbare Dokumente des 9. und 10. Jahrhundert. Auch sind bereits Teile, die noch einzubrechen drohten, der anliegenden Häuser abgerissen worden, so daß mit der Suche nach den beiden Vermisten und der weiteren Rettung von Dokumenten begonnen werden kann.

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