14:31 Uhr, 04.03.2009

Althaus zurück...

Nach dem der iMac sich in die Reparatur verabschiedet hatte ist er nun zurück.

In der Zwischenzeit hat sich das Trauerspiel in Gaza zurück in scheinbare Normalidität gezogen. Allein Herr Althaus... http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1291057.html hat sich mit 33.000 Euro aus der Schlinge gezogen. Soviel ist in Österreich also das Leben einer jungen Mutter wert. Da fällt mir nix mehr zu ein!

Die Finanzkrise hat nun leider auch die arbeitende Bevölkerung erreicht. In vielen Betrieben ist Kurzarbeit angemeldet worden und der Autobauer Opel braucht dringend Geld sonst geht er den Bach hinunter. Politik ziert sich da ein wenig. Bleibt abzuwarten, ob und wann sich da mal eine Einigung herbeiführen lässt.

03.03.2009: Ein schreckliches Datum für die Stadt Köln. Das an der Nord-Süd-Fahrt gelegene historische Stadtarchiv, welches das grösste Archiv jenseits der Alben ist, ist eingestürzt. Gegen 14.00 Uhr wurden alle Besucher und Mitarbeiter gebeten das Haus fluchtartig zu verlassen. Diese Meldung haben Bauarbeiter in das Stadtarchiv hineingetragen. Kurze Zeit später schon neigte sich die Fassade und stürzte in ein Erdloch. Die Fassade und alle Teile der Rückseite des Gebäudes fielen auf die Strasse. Dabei wurden die zwei nebenliegenden Wohnhäuser ebenfalls mit zum Einsturz gebracht. Wie durch ein Wunder bleiben bisher alle Menschen unverletzt. Einzig zwei junge Männer aus getrennten Dachgeschoswohnungen werden bisher noch vermisst.

Vermutliche Ursache des Einsturzes ist ein Hohlraum, der sich unter dem Stadtarchiv gebildet hatte. Dieser Hohlraum hatte sich mit Geröll, Erdreich und Wasser gefüllt. Diese Mischung ist in/unter das in der Severinsstrasse verlaufende U-Bahnprojekt gelaufen und hat so auch die Fassaden der Häuser mit in die Tiefe gerissen. Bereits am Abend des Unglückstages wurde daher begonnen, die Strasse und auch die Gebäudereste vor weiterem Einsturz zu bewahren in dem man Beton in den Hohlraum pumpte. Laut einer Pressekonferenz am 04.03.2009 sagte der Sprecher der Feuerwehr Köln, dass man bereits in der Nacht begonnen habe den Anbau des Stadtarchives zu räumen um ihn am Tag danach abreissen zu können. Dies sei nötig da auch dieser Teil noch einsturzgefährdet sei. Zudem versperre das Gebäude den Zugriff auf die Reste des Hauses 230. Auch diese Reste müssten erst abgerissen werden damit den Suchmannschaften nicht noch etwas auf den Kopf fallen könne. Zeitgleich wurde am 04.03.2009 damit begonnen einen Kran aufzustellen der eine Plastikplane gegen Regen, der für den Tag angekündigt sei, über den Trümmern errichten soll. Man hofft so den Schaden an den unersetzbaren Dokumenten, die nun unter dem Schutt liegen, so gering wie nur möglich zu halten.

Wer und Warum das passiert ist, kann noch niemand sagen. Sprecher der KVB sagte, man habe dort alles richtig gemacht und die Gleisverschwenkung (Möglichkeit von einer U-Bahn-Röhre in eine Andere zu wechseln) eigentlich nicht die Ursache sein kann.

Vieles liegt da also noch im unklaren. Wie es weiter geht wird man sicherlich im Laufe des 04.03. und der Tage danach sehen.

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